Weg frei für vereinfachte elektronische Rechnung (CIO.de)
Das Bundesfinanzministerium hat nach 13 Monaten endlich offene Fragen zur elektronischen Rechnungslegung geklärt – vor allem zur innerbetrieblichen Kontrolle. mehr
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Täglich 260.000 Dokumente digitalisiert die Deutsche Post für die Bundesagentur für Arbeit. Wiesbaden steigt derweil mit T-Systems auf digitale Akten um. mehr
Der Bundestag will bis Oktober eine „Stiftung Datenschutz“ errichten. Rechtsanwältin Silvia Bauer über die Vorteile für Unternehmen und Kritik am Konzept. mehr
Die Stadtwerke München setzen ein neues System ein, dass die verschiedenen SAP-Systeme weitgehend automatisch synchronisiert und das Einspielen von Support Packages steuert. mehr
Ab sofort können jetzt auch alle Bürger ihren Favoriten für den Publikumspreis des 12. E-Government-Wettbewerbs wählen. mehr
Eine Studie von der TUM und Isprat untersuchte anhand des neuen Personalausweises, was man bei der Einführung von E-Government-Projekten verbessern kann. mehr
Die Post hat mit Datev den ersten externen Dienstleiser für den E-Brief beauftragt. TNT Post übernimmt die Identifizierung der De-Mail von Mentana-Claimsoft. mehr
Bürger nutzen E-Government-Angebote in Deutschland immer stärker. Doch es gibt noch viele Wünsche der Nutzer, wie der E-Government Monitor von D21 herausfand.
Der E-Government Monitor 2012 zeigt für Deutschland eine größere Akzeptanz von E-Government-Angeboten. Während in den Ländern wie Schweden, Österreich und Großbritannien die Nutzerzahlen weitgehend stagnieren, ist die E-Government-Nutzung in Deutschland im Vergleich zur Vorjahresstudie um fünf Prozentpunkte auf 45 Prozent angestiegen. Das ist die gute Nachricht der Umfrage für den E-Government Monitor 2012, den die Initiative D21 und Ipima, eine Kooperation der TU München und des An-Instituts fortiss, durchgeführt hat.
Allerdings sind die Nutzungswerte in den meisten anderen Ländern sehr viel höher: In Schweden 70 Prozent, in Österreich 67 Prozent und in Großbritannien – wie in Deutschland – betragen sie 45 Prozent. Neu im Ländervergleich sind die Schweiz mit 58 Prozent Nutzung und die USA mit 39 Prozent.
Mangelnde Durchgängigkeit vieler Angebote
Die mangelnde Durchgängigkeit vieler E-Government-Angebote sei eines der Haupthemmnisse für eine stärkere E-Government-Nutzung, stellten die Autoren in ihrer Auswertung fest. Dazu kommen als weitere Hindernisse eine oftmals als undurchschaubar empfundene Struktur der Online-Angebote sowie die Kritik an fehlender Hilfestellung im Netz. Die Themen Sicherheit, Zuverlässigkeit der Systeme und Datenschutz/Datensicherheit sind weitere wichtige Punkte, die die Nutzer gesichert sehen möchten. Lesen Sie mehr zum Thema Datenschutz unter www.enterprisecioforum.de.
„Das Wachstum in Deutschland freut uns sehr. Allerdings darf dieses Ergebnis nicht darüber hinwegtäuschen, dass damit noch nicht einmal die Hälfte der Onliner erreicht und auch das große Potenzial bei den Offlinern noch längst nicht erschlossen ist“, zog Alfred Zapp, Vizepräsident der Initiative, eine erste Bilanz. mehr
Zürich hat das erste Open-Government-Data-Portal der Schweiz eröffnet. Auch In Deutschland arbeiten viele Kommunen an der Veröffentlichung ihrer Daten. mehr
Bürgerschaftsfraktionen und Volksinitiative verständigten sich parteienübergreifend auf ein neues Transparenzgesetz. Auf Basis eines interfraktionellen Antrags beschloss das Hamburger Landesparlament, die Bürgerschaft, ein Hamburgisches Transparenzgesetz (PDF), das das Informationsfreiheitsgesetz ablöst. Alle Bürgerschaftsfraktionen und die Volksinitiative „Transparenz schafft Vertrauen“ hatten sich auf diesen Kompromiss nach langen Verhandlungen verständigt. Das teilte die Hamburger SPD mit.
Hamburg solle ein transparentes Bundesland werden, und zwar transparenter als alle anderen. Darauf einigte sich die in Hamburg regierende SPD-Fraktion mit den anderen Parteien und vor allem auch der Volksinitiative. Konkret solle das neue Gesetz den Bürgern ermöglichen, im Vorfeld politischer Entscheidungen besser als bisher an die zur Meinungsbildung notwendigen Informationen heranzukommen, um so qualifizierte Vorschläge zur Gestaltung politischer Vorhaben einbringen zu können.
15 wichtige Dokumentenarten
Zugang zu amtlichen Informationen war auch in Hamburg bisher nur auf Antrag möglich. Dies soll jetzt geändert und durch eine generelle Veröffentlichungspflicht für 15 wichtige Dokumentenarten ergänzt werden. Hierzu werde – weitergehender als in Berlin und in Bremen – ein eigenes Informationsregister im Internet eingeführt. Lesen Sie mehr zum Thema unter www.enterprisecioforum.de.
So sollen zum Beispiel Senatsbeschlüsse, Verträge der Daseinsvorsorge oder Zuwendungen in das Register eingestellt werden. Daneben soll es auch noch weitere Auskunfts- und Einsichtsrechte im Einzelfall geben. mehr